Auf der Münchener Sicherheitskonferenz rief Merkel China dazu auf, sich konstruktiv für Frieden in Darfur einzusetzen. Doch zur obersten Priorität in der europäischen Außenpolitik hat die Bundeskanzlerin Darfur nicht erklärt. Dabei hatte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, zum Jahreswechsel 2006 kritisiert, Deutschland müsse sich noch „deutlicher als bisher“ engagieren, um das Morden zu beenden. So forderte die ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Kerstin Müller, Deutschland und die EU müssten den politischen Druck auf die sudanesische Regierung verstärken, Sanktionen gegen die Verantwortlichen der Menschenrechtsverletzungen verhängen und sich für eine politische Lösung der Darfur-Frage einsetzen.
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